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Wenn das Zuhören  schwerfällt

Oft bemerkt man bei Treffen mit der Familie oder Freunden, dass man nicht mehr so gut hört und Gespräche in grösserer Runde immer schwerer fallen – vor allem mit fortschreitendem Alter. Weil das Gehör nicht mehr richtig selektiert.

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Man sitzt gemütlich am Esstisch, im Hintergrund läuft Musik, das Geschirr klappert und mehrere Personen reden durcheinander – so schön ein Treffen mit der Familie oder Freunden auch ist, so herausfordernd kann der Geräuschpegel für die Ohren werden. Vor allem, wenn man schlecht hört. Denn dann wird es schwer, Gesprächen zu folgen und es kommt einem immer öfter ein „Wie bitte?“ über die Lippen.

Unsere Fähigkeit, dieses Durcheinander an Stimmen und Umgebungslärm zu entwirren, wird als „Cocktailparty-Effekt“ bezeichnet: Unsere Ohren haben die natürliche Fähigkeit, unsere Aufmerksamkeit gezielt auf jene Schallquellen zu lenken, die uns interessieren. Irrelevante Informationen werden hingegen ausgeblendet. Man spricht vom sogenannten „selektiven Hören“ bzw. „Richtungshören“. Die Voraussetzung dafür: zwei gesunde Ohren.

Wenn Stimmen verschwimmen

Fällt es zunehmend schwer, Gespräche in lauter Umgebung zu folgen, so ist das selektive Hören beeinträchtigt. Das bedeutet: Das Fokussieren auf die Stimme meines Gesprächspartners – zum Beispiel in einem Restaurant oder Café – funktioniert nicht mehr richtig. Die Geräuschkulisse verschwimmt, das Sprachverstehen lässt nach. Das sind eindeutige Anzeichen einer Hörminderung, die vor allem mit fortschreitendem Alter auftritt.

Umso wichtiger ist es, bei einem ORL-Arzt oder Hörakustiker regelmässig einen Hörtest zu machen, um Gewissheit zu haben. Im Falle einer Hörminderung schaffen Hörgeräte Abhilfe. Ihre moderne Technik ermöglicht es, den defekten Cocktailparty-Effekt wiederherzustellen.  Das räumliche und selektive Hören wird dadurch wieder Schritt für Schritt verbessert – genauso wie die tägliche Lebensqualität.

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