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Hörgeräte statt Kopfhörer
DAS MAGAZIN VON NEUROTH

TEIL 2 DER SERIE "HEARO – HELDEN DES HÖRENS"

Hörgeräte statt Kopfhörer

Autor

Thomas Huber - Neuroth-Pressesprecher - PR/Content

Thomas Huber

Neuroth

18.12.2019

Walter Scheibli kennt man in Zürich – vor allem wegen seiner besonderen Stimme. Mehr als 30 Jahre berichtete der Radioreporter über den Eishockeyclub ZSC Lions. Die Kopfhörer hat der 86-Jährige mittlerweile gegen Hörgeräte ausgetauscht. Teil 2 unserer neuen Porträt-Serie „Hearo – Helden des Hörens“, in der wir Mitarbeiter und Kunden von Neuroth mit einer besonderen Hörgeschichte vor den Vorhang bitten.

 

„Zett-Äss-Cee“ – keiner betont die drei Buchstaben ZSC so schön wie Sie. Die Eishockey-Fans lieben Sie. Wie lebt es sich als Legende in Zürich?
WALTER SCHEIBLI: Legende sagt man von sich selbst natürlich nicht gerne. Aber es stimmt, dass ich in der Stadt sehr oft erkannt werde. Da ich Radioreporter war, kennt man aber weniger mein Gesicht, sondern eher meine Stimme. Wenn ich rede, werden viele Leute stutzig, drehen sich um und sprechen mich an.

Neben Ihrer Stimme ist Ihr gelber Pullover zum Markenzeichen geworden. Was hat es damit auf sich?
WALTER SCHEIBLI: Ich habe den gelben Pullover manchmal im Hallenstadion getragen, als ich über den ZSC berichtet habe. Und da hat man mir gesagt: „Walti, du musst deinen gelben Pulli immer tragen, dann erkennt man dich gleich!“ Der Fanwunsch war mir natürlich Befehl. Mittlerweile habe ich drei davon – je nach Temperatur. Sie tragen seit rund drei Jahren Hörgeräte von Neuroth.

Wann haben Sie gemerkt, dass Ihnen das Zuhören – was als Journalist ja besonders wichtig ist – schwerer fällt?
WALTER SCHEIBLI: In all den Jahren als Radioreporter habe ich immer Kopfhörer aufgehabt. Da merkt man das nicht so, wenn man Probleme mit dem Hören hat. Aber mit der Zeit ist es mir immer schwerer gefallen, meine Kollegen in grösserer Runde richtig zu verstehen.

War es eine Überwindung für Sie, zum Arzt und Hörgeräteakustiker zu gehen?
WALTER SCHEIBLI: Nein, eigentlich nicht. Man merkt einfach, dass die Schwerhörigkeit immer schlimmer wird, wenn man nichts tut. „Wie bitte?“ – das fragt man einmal und vielleicht zweimal. Aber wenn man es dann noch immer nicht versteht, nickt man einfach oder schüttelt den Kopf. Es ist einfach unangenehm und oft peinlich, wenn man nicht so gut hört. Und andere könnten ja glauben: „Der ist nicht mehr ganz ,frisch‘.“

Was war Ihnen bei der Wahl der richtigen Hörgeräte wichtig?
WALTER SCHEIBLI: Ich bin gerne in Gesellschaft. Deshalb war mir besonders wichtig, dass ich mit meiner Frau und in grösseren Gruppen wieder leichter Gespräche führen kann und alles verstehe – vor allem, wenn es in der Umgebung sehr laut ist, wie zum Beispiel beim Eishockey.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie sich an die Hörgeräte gewöhnt haben?
WALTER SCHEIBLI: So gross war die Umstellung gar nicht. Ich habe mich relativ schnell an meine Hörgeräte gewöhnt. Jetzt bin ich froh, wieder so hören zu können wie früher – vor allem, wenn ich mit anderen Leuten zusammen bin.

Wie hat Ihr Umfeld darauf reagiert, als Sie Hörgeräte bekommen haben?
WALTER SCHEIBLI: Sehr positiv. Aber viele haben es nicht einmal bemerkt, dass ich Hörgeräte trage. Denn die heutigen Hörgeräte sind nicht mit den früheren vergleichbar. Sie sind viel kleiner.

Was ist Ihnen bei der Hörgeräte-Versorgung wichtig?
WALTER SCHEIBLI: Vor allem der Service – und deshalb finde ich Neuroth sehr gut. Freundlichkeit, Spontanität und Qualität – das schätze ich an den Hörakustikern, die mich in Zürich betreuen. Und wenn es mal ein Problem gibt, wird dieses blitzschnell gelöst.

Walter Scheibli (86) trägt seit vielen Jahren Hörgeräte von Neuroth. Mehr als 55 Jahre war der Zürcher als Sportreporter tätig, 33 Jahre für „Radio 24“. Mit dem Eishockeyclub ZSC ist der bei den Fans sehr beliebte „Walti“ seit Jahrzehnten eng verbunden.

Radio-Reporter-Legende Walter Scheibli

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